Coronakrise - Betreuung nach den Osterferien

Aufbauend auf den Vorgaben der Regierung wird bis Ende April der Notbetrieb in Form von Betreuung an den Schulen weitergeführt. Bevor es in Familien zu einer Überlastung kommt, sollen sie das Angebot der Betreuung am Schulstandort in Anspruch nehmen, unabhängig davon, wie der berufliche Hintergrund der Eltern und Erziehungsberechtigten ist. Falls also in den nächsten Wochen der Bedarf an Kinderbetreuung entsteht, dann können Sie diesen Bedarf jederzeit zwei Tage vor dem Tag, an dem die Betreuung gewünscht wird, in der Direktion (Tel.: 06132/2349312 oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) anmelden.

Coronakrise - Keine Kosten für die Lernbetreuung am Nachmittag

Durch die Covid-19 Situation ist es das oberste Ziel, die Sozialkontakte auf ein Minimum zu reduzieren, was auch einen eingeschränkten Schul- und Unterrichtsbetrieb bedeutet. Davon ist auch unsere Lernbetreuung (LeBe) betroffen, deren Angebot nur sehr eingeschränkt zur Verfügung steht. Auf Grund der Sondersituation und der Tatsache, dass die Betreuung der Schüler/innen in erster Linie zu Hause erfolgt, wird der Bund von der Einhebung der Beiträge ab dem Monat April bis zu jenem Zeitpunkt Abstand nehmen, an dem der Normalbetrieb und die Teilnahme eines Schülers bzw. einer Schülerin erfolgt (Abrechnung erfolgt in ganzen Monaten). Dazu wurde eine entsprechende Novelle der BeitragsVO ausgearbeitet, die nach dem Einvernehmen mit dem BMF unverzüglich kundgemacht wird.

Coronakrise - Tipps des BMBWF für die Bewältigung des "Schulalltags Neu"

Unsere Schulpsychologie gibt auch folgende Ratschläge zur Organisation des „Schultags neu“. Diese Empfehlungen richten sich im Wesentlichen an die Erziehungsberechtigten.

  • Strukturieren Sie – im Rahmen eigener Home-Office-Verpflichtungen – den Tag in Lernphasen, Pausen und Freizeit. Struktur ist besonders wichtig für das Lernen zu Hause. Versuchen Sie, einen täglichen Ablauf zu Hause zu finden, den Sie gemeinsam mit Ihren Kindern festlegen und der ihr Kind an den schulischen Rhythmus gewöhnt
  • Wenn ihr Kind in der Schule mit offenen Lernformen selbständig arbeitet, so lassen sie dies auch zuhause zu.
  • Wie ausgedehnt die Lernzeiten gestaltet werden, hängt auch vom Alter der Schüler/innen ab: Da Erwachsene die Konzentrationsspanne der Kinder oft überschätzen, sind hier Zeiten aufgeführt: Für Kinder bis Ende der 2. Klasse beträgt die Zeitspanne, in der sich das Kind konzentrieren kann, 10 bis 15 Minuten, bei Kindern der 3. und 4.Klasse ca. 20 Minuten.
  • Die Aufgaben sollten von der Schule so gestaltet sein, dass sie selbständiges Arbeiten ermöglichen. Stehen Sie aber bitte unterstützend und für Nachfragen zur Verfügung.
  • Versuchen Sie für die Kinder einen separaten, ruhigen Arbeitsplatz zu schaffen, der diesen für die gesamte Zeit zur Verfügung steht. Man sollte Lern-und Spielräume am besten trennen z.B. am Küchentisch oder am Schreibtisch im Kinderzimmer wird Hausübung gemacht und gelernt –am Couchtisch wird gespielt und ferngesehen.
  • Lernen soll Spaß machen und spielerisch sein! Seien Sie geduldig und setzen Sie Ihre Kinder nicht unter Druck. Auch für diese ist der Unterricht zu Hause auch eine neue und ungewohnte Situation, an die sie sich erst gewöhnen müssen. Loben und motivieren Sie ausreichend und unmittelbar. Bei Fehlern korrigieren Sie behutsam.
  • Halten Sie Kontakt zu den Lehrpersonen und wenden sich bei Problemen an die entsprechenden Ansprechpartner/innen. Geben Sie bitte bei Überforderung und Überlastung der Kinder direktes Feedback an die Klassenlehrkraft oder den Klassenvorstand/die Klassenvorständin.
  • Auch Erziehungsberechtigte brauchen einmal eine Pause! Um Überforderungen zu vermeiden und den Alltag zu Hause aufzulockern, ist regelmäßige Pausensetzung auch für Sie ratsam. Weitere Tipps werden laufend zusammengestellt und sind in Kürze auf der BMBWF Homepage verfügbar. www.schulpsychologie.at/gesundheitsförderung

Coronakrise - Krisenhilfe OÖ-Sorgentelefon

Krisenhilfe OÖ-Sorgentelefon täglich rund um die Uhr für Sie da! 0732/2177

Von 9.00 bis 18.00 Uhr sind psychosoziale Fachkräfte der Krisenhilfe OÖ und des Kriseninterventionsteams des Roten Kreuzes mit verstärkten Ressourcen für Sie am Telefon erreichbar.
Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor neue Herausforderungen, die mit vielen Sorgen und Gedanken verbunden sein können. Da ist es wichtig und hilfreich, mit jemandem zu reden. Am Krisenhilfe OÖ-Sorgentelefon sitzen psychosoziale Expert/innen, die gerne für Sie da sind, Ihnen zuhören und Sie unterstützen, wenn …

  • Sie um die Gesundheit Ihrer Familie besorgt sind
  • Sie sich Sorgen machen, weil jemand in Ihrer Familie an COVID 19 erkrankt ist
  • Sie traurig sind, weil ein/e nahe/r Angehörige/r oder Freund/in an COVID 19 verstorben ist
  • Sie verzweifelt sind, weil Sie Ihre/n Angehörige/n nicht besuchen können
  • Sie sich Sorgen um Ihren Arbeitsplatz machen
  • Sie jetzt Ihrer beruflichen Tätigkeit unter großer Belastung nachgehen
  • Sie sich überfordert fühlen, z. B. homeoffice und Kinderbetreuung unter einen Hut zu bringen
  • es Sie belastet, weil zu Hause so viel gestritten wird
  • Sie sich mit der Lernsituation Ihrer Kinder überfordert fühlen
  • das Zusammenleben zu Hause eskaliert und es zu Gewalt kommt
  • Sie das Haus nicht verlassen dürfen und Ihnen die Decke auf den Kopf fällt  
  • Sie Zukunftssorgen haben
  • Sie nicht wissen, wie es weitergehen soll
  • Sie sich einsam fühlen

Wie bisher sind wir auch jetzt bei allen anderen akuten Krisensituationen, suizidalen Krisen und nach traumatischen Ereignissen für Sie da – auch als Onlinekrisenberatung https://beratung-krisenhilfeooe.at/login

Coronakrise - Keine VWA-Präsentationen

Laut Aussage unseres Herrn Minister Faßmann  wird es heuer aufgrund der Coronakrise keine VWA-Präsentationen geben. Da laut Verordnung die Reifeprüfungskommission, deren Mitglieder ebenso die Arbeiten begutachten,  in einer Beurteilungskonferenz die endgültige Note festzusetzen hat, können derzeit noch keine Noten bekanntgegeben werden.