Technisches Werken im digitalen Heimunterricht

Eigentlich ein Widerspruch und trotzdem funktioniert es!

Im Regelunterricht hat jede/r Schüler/in einen eigenen Arbeitsplatz und jedem/r steht das gleiche Werkzeug und Material zur Verfügung. Je nach Alter können die Kinder auch elektrische Maschinen benutzen.

In den ersten beiden Jahren liegt der Fokus im Erlernen grundlegender Techniken und Arbeitsschritte und im Kennenlernen unterschiedlicher Materialien. In den darauffolgenden beiden Jahren werden komplexere Werkstücke mit eigener Planungsleistung durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler werden auch bei der Durchführung eigener Ideen und Projekte unterstützt und können im Tun viele wichtige Erfahrungen sammeln.

Wie in allen Gegenständen gibt es unterschiedlich talentierte und motivierte Schülerinnen und Schüler, doch durch die individuelle Betreuung in kleineren Gruppen (im Idealfall nicht mehr als 15 Personen) kann dieser Niveauunterschied gut ausgeglichen werden.

Auch in Zeiten von homeschooling stehen wir vor dieser Herausforderung Kinder und Jugendliche mit komplett unterschiedlichen Voraussetzungen zu unterrichten und zu handwerklichen, kreativen Aktivitäten zu motivieren.

Hier ein paar Beispiele:

  • Die zweiten Klassen setzten sich mit Thema Brückenbau auseinander.
  • Die ersten und zweiten Klassen bauten an stabilen Lagerplätzen für sich selbst oder in einem kleineren Maßstab.
  • Viele Kinder schnitzten. Ein Schüler erzählte, dass er die ganze Familie zum Maipfeiferlbauen animieren konnte.
  • Die ersten Klassen erschufen eigene Marionetten
  • Eigene Projekte der „Großen“: eine Zielscheibe, ein Hocker oder ein gedrechseltes Ei.

Wir sind sehr stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler!

Die WerklehrerInnen des BG/BRG Bad Ischl

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