„Was heißt hier schon normal?“

Im Rahmen der Initiative Gesunde Gemeinde wurde am 15. Mai am Gymnasium Bad Ischl die Theaterproduktion „Was heißt hier schon normal“ zur Aufführung gebracht.
Die Theatergruppe Theaterachse hat unter Regisseur Mathias Schuh reale Fälle, die von der Kinder- und Jugendanwaltschaft betreut worden waren, für die Bühne aufbereitet.
In 3 verschiedenen Szenen werden Schwierigkeiten, mit denen Jugendliche konfrontiert sein können, gezeigt. Gemeinsam ist den Hauptpersonen, dass sie in extremen Lebenssituationen stehen und die Unterschiede zwischen „normal“ und „nicht normal“ langsam verschwimmen ...
Ein Mädchen fühlt sich von ihrem strengen Vater zunehmend eingeengt und stellt die Familientraditionen in Frage, weil es bei ihren Freundinnen zu Hause ganz anders läuft. Eine junge Frau wird von gängigen Schönheitsidealen verführt und merkt nicht, dass ihr Streben nach „Norm-Maßen“ sie immer weiter von einem gesunden Essverhalten entfernt. In der dritten Szene schließlich wird deutlich, wie sehr die psychische Erkrankung eines Elternteils das Zusammenleben in der Familie beeinflusst.
Nach der Aufführung standen sowohl die Schauspieler als auch ein Mitarbeiter der Kinder- und Jugendanwaltschaft für eine Diskussion zur Verfügung, die von den SchülerInnen der Nachmittagsbetreuung sowie anderen interessierten SchülerInnen verschiedener Altersgruppen auch gerne genützt wurde.

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